LogoDr. med. Axel Moormann - Therapeutikum Rabenhorst

Hyperthermie bei Tumorerkrankungen

Die Hyperthermie (Überwärmungtherapie) kann ein wichtiger Baustein bei der Tumortherapie sein und wird von der Deutschen Krebshilfe als "vierte Säule" in der Krebstherapie neben der Operation, der Chemotherapie und der Bestrahlung angesehen.

Wirkung

Durch die Elektro-Tiefenhyperthermie wird Tumorgewebe erwärmt. Die hohen Temperaturen wirken zellabtötend, gesundes Gewebe wird durch die Hitze nicht geschädigt. Die Erwärmung führt zur Sauerstoffarmut und dadurch zu einer langsamen Nährstoffverarmung in der Tumorzelle, deren Untergang auf diese Weise eingeleitet wird.

Anwendung

In der Regel wird die Hyperthermie zeitnah zur Chemotherapie oder Bestrahlungsbehandlung durchgeführt. Durch wissenschaftliche Studien wurde belegt, dass Hyperthermie die Lebensqualität und die Wirksamkeit dieser Therapien deutlich verbessern kann.

Nebenwirkungen

Die Hyperthermie ist nahezu nebenwirkungsfrei. Die Anwendung findet unter ärztlicher Verantwortung und Überwachung statt. Zur Zeit besteht noch keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen.